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Stand: 06.09.2010 - 08:47 Uhr
2,33 %
5 J. Soll.
2,37 % Eff.
50% Beleih.¹
  Sollzins² Effektiv³
5 J. 2,33 % 2,37 %
10 J. 2,86 % 2,91 %
15 J. 3,34 % 3,41 %
20 J. 3,51 % 3,60 %
25 J. 3,51 % 3,60 %
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Ist das Bauspardarlehen immer am günstigsten? | baufinanzierung24.com PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dirk Neumann   
Mittwoch, den 14. Juli 2010 um 09:23 Uhr
Für die Baufinanzierung mit einem Bausparvertrag muss die richtige Strategie gewählt werden. Dabei gibt es drei mögliche Ausgangsmöglichkeiten: Der Bauherr besitzt einen Bausparvertrag, der zuteilungsreif ist. Es besteht kein Bausparvertrag oder der Bausparvertrag kann noch nicht zugeteilt werden. Wer in der glücklichen Situation ist, dass der Bausparvertrag zugeteilt werden kann, sollte umgehend einen günstigen Bausparkredit beantragen. Auch kann das Bausparguthaben in die Immobilie investiert werden. Jedoch sollte vor der Beantragung eines Bauspardarlehens berechnet werden, ob dieses wirklich die günstigste Variante ist. In einer Niedrigzinsphase ist es durchaus möglich, dass der Effektivzins eines Hypothekenbaukredits günstiger ist als das Darlehen der Bausparkasse. Vor allem Tarife, die während der Ansparphase eine Verzinsung zwischen 2,5 und 3 Prozent hatten, bewegen sich bezüglich der effektiven Jahresverzinsung deutlich über einem Baukredit der konventionellen Banken. Auch wenn es für manche Bausparer schwer begreiflich ist, das Bauspardarlehen ist in solche Fällen nur die zweitbeste Wahl. Ein Problem für den Laien ist der Vergleich des Effektivzins zwischen dem Angebot einer Bank und dem einer Bausparkasse. Denn es kommt noch erschwerend hinzu, dass zu beachten ist, für welchen Teil der Baufinanzierung der Kredit eingeplant ist. Wenn der Kreditbedarf die Beleihungsgrenze für erstrangige Darlehen übersteigt, belegt die Bank das Darlehen mit Zinsaufschlägen. Bei einem Kredit der Bausparkasse ist dies nicht der Fall. Durch eine derartige Erhöhung des Effektivzinses ist es durchaus möglich, dass ein Darlehen von der Bausparkasse die bessere Wahl ist. Für alle die sich von derartigen Überlegungen überfordert fühlen, ist es besser, sich an einen unabhängigen Baufinanzierungsberater zu wenden. Ein solcher Experte kann die Angebote kompetent miteinander vergleichen und das Beste für den Bauherren herausfinden. Anders gestaltet sich die Situation bei allen, die einen Bausparkredit oder die Summe aus dem Bausparvertrag nicht sofort benötigen. In einem solchen Fall besitzt der Kunde verschiedene Optionen. Beispielsweise kann er beantragen, den zuteilungsreifen Bausparvertrag fortzusetzen. Allerdings sollte unbedingt davon abgesehen werden, in diesen Bausparvertrag noch einzuzahlen. Dadurch verkleinert sich der Darlehensanspruch. Wer das Maximum aus einem Bausparvertrag ziehen möchte, kann die vertragliche Summe so erhöhen, dass durch die weiteren Einzahlungen der Bausparvertrag zum Bautermin zuteilungsreif ist.
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 14. Juli 2010 um 10:19 Uhr
 
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