Hypothekenzinsen
| Stand: | 09.09.2010 - 13:22 Uhr | |
| 2,43 % | ||
| 5 J. Soll. 2,47 % Eff. 50% Beleih.¹ |
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| Sollzins² | Effektiv³ | |
| 5 J. | 2,43 % | 2,47 % |
| 10 J. | 3,06 % | 3,11 % |
| 15 J. | 3,42 % | 3,49 % |
| 20 J. | 3,56 % | 3,65 % |
| 25 J. | 3,70 % | 3,79 % |
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Die populärsten Themen auf baufinanzierung24.com - je größer, desto beliebter:
| Alter Wein im neuen Schlauch: Baufinanzierung mit einer fondsgebundenen Lebensversicherung | baufinanzierung24.com |
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| Geschrieben von: Dirk Neumann |
| Mittwoch, den 14. Juli 2010 um 09:23 Uhr |
| Manche Kreditinstitute und Banken mussten in den letzten Jahren erleben, wie ihnen die Lebensversicherungshypotheken wegbrachen. Immer weniger Bauherren griffen auf diese Art der Baufinanzierungen zurück. Der Grund dafür war, dass in Verbrauchermagazinen und anderen Medienbeiträgen ausführlich über die Risiken dieser Art der Immobilienfinanzierung berichtet wurde. Aus diesem Grund musste ein neues Produkt her. Mit einem einfachen Mittel gelang es die immer unpopulärer werdenden Lebensversicherungshypotheken aufzupeppen: Aus dem Immobilienkredit, der über eine Lebensversicherung finanziert wurde, machten die Kreditinstitute eine Finanzierungsart, die an einen Fond gebunden war. Für die Kreditnehmer änderte sich nichts. Das Kind Baufinanzierung hatte nur einen neuen Namen bekommen. Der Ablauf, wie ein solch vermeintlich preiswertes und unkompliziertes Darlehen finanziert ist, blieb gleich, lediglich der Betrag zur Tilgung des Immobilienkredites floss nicht mehr auf eine Lebensversicherungspolice sondern auf eine Police, die an einen Fonds gebunden ist. Für einen derartigen Produktwechsel hatten die Kreditgeber einen guten Grund: Zum einen war der Ruf von Lebensversicherungshypotheken ramponiert und zum anderen konnte eine konventionelle Kapitallebensversicherung nicht genug Rendite erwirtschaften, um damit über dem eigentlichen effektiven Zins zu liegen. Doch dies war eine Grundvoraussetzung, damit das Konstrukt der Lebensversicherungsgestützten Hypothek funktionierte. Mit den Lebensversicherungen, die an einen Fonds gebunden sind, konnte den potenziellen Kreditnehmern bessere Erträge in Aussicht gestellt werden. Was dabei von den Kunden nicht bedacht wurde: Die eingezahlten Beträge für die fondsgebundene Lebensversicherung wurden hochspekulativ angelegt. Zum Teil in Aktien und anderen riskanten Wertpapieren. Um einem Interessenten ein Angebot zur Baufinanzierung mit einer fondsgebundenen Lebensversicherung schmackhaft zu machen, gingen viele Vermittler von sehr hohen Erträgen der Lebensversicherung aus. Wie sich später herausstellte, handelte es sich um unrealistische Annahmen. Im Gegensatz zu einer klassischen Lebensversicherung konnte hier keine Mindestverzinsung garantiert werden. Wie eine solche Baufinanzierung endete, war meistens offen. Im besten, aber auch seltenen Fall, übertrifft der Ertrag aus der fondsgebundenen Lebensversicherung die Prognosen, welche bei Vertragsabschluss gegeben wurden. In diesem Fall fiel die Baufinanzierung bedeutend günstiger aus, als mit klassischem Baugeld. Zu einer finanziellen Katastrophe kam es, wenn die Kurse der Wertpapiere, in denen die fondsgebundene Lebensversicherung investierte, nach unten absackten. Im schlimmsten Fall scheiterte die komplette Baufinanzierung, da die Anlagerendite die Verzinsung des Baudarlehens unterschritt. Eine solche Art der Finanzierung ist zu sehr Risiko behaftet, um damit vernünftig kalkulieren zu können. |
| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 14. Juli 2010 um 10:19 Uhr |



