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Alles was im Boden steckt kann teuer werden! | baufinanzierung24.com PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dirk Neumann   
Mittwoch, den 14. Juli 2010 um 09:23 Uhr
Bei einem Bau treten immer wieder Schwierigkeiten auf. Manche können umgehend beseitigt werden, andere verursachen eine Verzögerung des Weiterbaus und zusätzliche Kosten. Durch derartige unvorhersehbare Kosten kommt die ganze Baufinanzierung des Bauherren ins Wanken. Ein großes Problem ist dabei immer wieder der Boden. Was dort drinnen steckt, kann dem Bauherren viel Geld kosten und die Baufinanzierung auf den Kopf stellen. Ein großes Problem ist oft die Beschaffenheit des Baugrundes, sie kann dazu führen, dass das Grundstück nur mit großen Einschränkungen bebaut werden kann. Auch eine unzureichende Tragfähigkeit des Bodens wirkt sich negativ auf das Bauvorhaben aus. Liegen beispielsweise im Untergrund so genannte kompressible Bodenschichten beeinträchtigt dies die Tragfähigkeit negativ. Problematisch sind auch Grundstücke die durch Bodenaufschüttung entstanden. Fachleute sprechen von einem nicht gewachsenen Untergrund. Wurde beim Aufschütten der Boden nicht entsprechend verdichtet, ist er von seiner Tragfähigkeit nicht für eine Bebauung geeignet. Wasserführende Bodenschichten sind ebenfalls alles andere als optimal für den Hausbau. Treten derartige Probleme auf, muss mit gewaltigen Mehrkosten gerechnet werden. Die mühsam kalkulierte Baufinanzierung kann man dann vergessen. Sie ist Makulatur. Viele Bauherren mussten ihren Traum vom Eigenheim begraben, weil der Untergrund nicht tragfähig war. Eine finanzielle Katastrophe sind Altlasten im Boden. Wer ein Grundstück erworben hat, das mit Chemikalien oder Ölen verseucht ist muss die Sanierungskosten selbst übernehmen. Dabei ist es unbeachtlich, ob der Bauherr diese Altlasten verursacht hat. Über einhunderttausend Euro kostet eine Bodensanierung. Ein weiteres Problem das im Boden verborgen ist, ist der Grundwasserspiegel. Wie ein Grundstück genutzt werden kann, hängt auch von der Höhe des Grundwasserspiegels ab. Ein stark ansteigendes Grundwasser verursacht ebenfalls erhebliche Zusatzkosten. So kann das Eindringen von Wasser durch eine massive Bodenwanne verhindert werden. Diese kostet aber Geld! Vor Erwerb des Grundstückes bietet sich eine Baugrunduntersuchung an. Diese schafft Klarheit darüber, welche Unzulänglichkeiten im Baugrund warten. Eine derartige Untersuchung ist immer billiger, als die Beseitigung von Folgeschäden.
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 14. Juli 2010 um 10:19 Uhr
 
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