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Mietkauf

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Mietkauf - Chance mit sehr vielen Fallstricken


Mietkauf ist ein eher komplexer und teurer Weg ins Eigenheim. Wer sich dennoch dafür entscheidet, sollte die Verträge genau prüfen: Sie können so manche Fallstricke enthalten.

Vor einigen Jahren wurde das Vertriebsmodell, das aus den 70ern stammt, aus der Versenkung geholt und erneuert. Und so funktioniert es: Die Mietkäufer beziehen das Objekt erst als Mieter. Ein Teil der Miete fließt in die Tilgung der Kaufsumme. Nach 10 bis 20 Jahren erfolgt die Abnahme. Je nach Anbieter gibt es leichte Variationen. 


Vor- und Nachteile

 
Das Geschäft mit Mietkauf-Immobilien floriert. „Ohne Eigen- und Fremdkapital sofort ins Eigenheim“ klingt verheißungsvoll. Insbesondere Personen, die nichts auf der hohen Kante haben, oder Selbstständige mit schwankendem Einkommen, die keinen Kredit bekommen, fühlen sich angesprochen. Von den gegenwärtig günstigen Bauzinsen können eben doch nicht alle profitieren. Durch Mietkauf können sich immerhin einige Einkommens- und Berufsgruppen den Traum vom Eigenheim erfüllen, die auf konventionelle Weise keine Chance hätten. Allerdings ist die Sache nicht billig: Wohlgemerkt fließt nur ein (zumeist geringer) Teil der oft zu hohen Miete in die Tilgung. Gleichzeitig müssen die Betreffenden Rücklagen für den späteren Kauf bilden. Vielmals ist Letzterer nicht ohne Fremdfinanzierung zu bewerkstelligen. Also doch nichts mit „Schuldenfrei ins Eigenheim.“ Jedenfalls können Mietkäufer mit einer monatlichen Belastung von rund 2.000 Euro rechnen. Dazu sind Häuser oder Wohnungen häufig Ladenhüter und daher meist nicht im besten Zustand. Auf die frisch gebackenen Eigentümer kommen infolge dessen teure Reparaturen und Sanierungen zu.


Mögliche Fallstricke bei Mietkaufverträgen

Im Zusammenhang mit Mietkauf existieren drei Verträge: Miet-, Kauf- und Sparvertrag. Da die Gesetzeslage bezüglich dieses Vertriebmodells nicht eindeutig ist, können die Dokumente zahlreiche Fallstricke enthalten. Daher empfiehlt es sich, sie vorab von Anwälten oder Verbraucherzentralen prüfen zu lassen. Zudem sollten Mietkäufer kein Papier unterzeichnen, das nicht notariell beglaubigt ist.


Miet- und Kaufvertrag

Der Mietvertrag weicht von gängigen gleichnamigen Vereinbarungen ab. Somit bietet er ein ausgezeichnetes Versteck für Hinterhalte. Zum Beispiel kann das Mietkaufobjekt bereits mit Schulden behaftet sein. Vor allem wenn es sich um eine gebrauchte Immobilie handelt, laufen Verbraucher Gefahr, die Schulden mitzukaufen. Eine andere Tücke betrifft Reparaturen und Sanierungen: Laut Gesetz sind die Vermieter während der Mietphase damit betraut. Vielmals lagern sie aber die Kosten auf ihre Kunden aus. Wesentlich ist ferner die Möglichkeit der Kündigung. Bei zahlreichen Kontrakten fehlen klare Regelungen. Folglich können Verbraucher gar nicht aussteigen, wenn sie merken, dass ihre Entscheidung für das jeweilige Mietkaufobjekt eine Schnapsidee war. Viele derartige Fälle landen vor Gericht. Auch die Vorgehensweise bei Insolvenz der Mietkäufer sollte klar geregelt sein. Den Kaufvertrag gilt es, wie jedes andere Vertragsverhältnis für den Erwerb einer Immobilie, genau zu prüfen. Wie auch sonst beim Hauskauf empfiehlt es sich, das Objekt von unabhängigen Baufachleuten durchchecken zu lassen. 


Sparvertrag

Dieser Kontrakt ist bei manchen Anbietern Pflicht; sie kooperieren nämlich mit gewissen Finanzdienstleistern und ihre Kunden müssen das ebenfalls. Da es sich in der Regel nicht um die vorteilhaftesten Finanzprodukte handelt, empfiehlt es sich, von dem gesamten Mietkaufangebot Abstand zu nehmen. Entscheiden sich Kunden dennoch für das Angebot, sollte im Sparvertrag zumindest geregelt sein, was im Pleitefall passiert.


Fazit

Mietkauf sind sämtliche andere Formen des Immobilienerwerbs vorzuziehen. Gibt es jedoch keine andere Chance, sollten Interessenten das Objekt und die Verträge eingehend prüfen.

 
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