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Hausbau, Bauträger, Insolvenz

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Schutz vor der Pleite des Bauträgers


Geht das Bauträgerunternehmen Pleite, kann dies gravierende finanzielle Folgen für den Bauherren haben. Entsprechende Vorsichtsmaßnahmen sind deshalb empfehlenswert. 


Anzeichen für Insolvenz

Nichts ist fataler für den Bauherren als eine Insolvenz des Bauunternehmens. Viele Betroffene stehen plötzlich ungläubig vor der Tatsache, dass das bestellte Haus nicht wie geplant zu Ende geführt wird. Dabei kündigt sich die bevorstehende Pleite meist an. Werden Arbeiten nur noch schleppend ausgeführt, verlassen plötzlich Mitarbeiter das Unternehmen oder ist der Chef nur noch schwer oder gar nicht mehr erreichbar, sollten Bauherren aufhorchen. Beim zuständigen Insolvenzgericht lässt sich in Erfahrung bringen, ob das Unternehmen die Pleite schon angemeldet hat. Falls ja, heißt es, den Stand der Bauarbeiten zu dokumentieren und keine weiteren Zahlungen mehr zu leisten. Ist die Insolvenz nicht gemeldet, kann der Bauherr durch die Anfrage bei der Schufa oder einer Wirtschaftsauskunftei Genaueres über die wirtschaftliche Lage des Unternehmens in Erfahrung bringen. Allerdings ist anhand dieser Zahlen nicht unbedingt immer der aktuellste Stand zu erkennen.


Vorsichtsmaßnahmen treffen

Zudem gilt: Weisen erste Anzeichen auf die drohende Insolvenz hin, kann der Bauherr meist nicht mehr viel machen. Im Ernstfall muss er zunächst mit seinem unfertigen Haus leben und die Entscheidungen des Insolvenzverwalters abwarten. Von diesem hängt ab, ob der Vertrag doch noch erfüllt wird oder nicht. 

Um Ungemach zu vermeiden, sollten Kunden deshalb im Vorhinein einige Vorsichtsmaßnahmen treffen. Dazu gehört, grundsätzlich alle Arbeiten immer nur nach Baufortschritt zu bezahlen. Auch gilt es zu überprüfen, ob das Bauunternehmen alle Abschlagszahlungen entsprechend der MaBV und in der richtigen Höhe gestellt hat. Regelmäßig kontrollieren sollte der Bauherr ebenso alle ausgeführten Arbeiten. Nur dies ermöglicht es ihm, frühzeitig eventuelle Mängel aufzuspüren und gegebenenfalls Geld bis zur Mängelbeseitigung einzubehalten. Denn besonders teuer kommt die Insolvenz den Bauherrn zu stehen, wenn das Unternehmen Arbeiten mangelhaft ausgeführt hat. Dann bezahlt er nicht nur für Beseitigung der Fehler, sondern muss auch die Neuausführung finanzieren. 


Bürgschaft oder Sicherheitseinbehalt

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen entstehen Kunden bei einer Pleite des Bauunternehmens Mehrkosten, nicht selten in Höhe von 10 bis 20 Prozent des gesamten Auftragswerts. Zwar müssen Baufirmen vor der ersten Abschlagszahlung eine Sicherheit in Höhe von fünf Prozent der gesamten Bausumme leisten, beispielsweise in Form einer Bürgschaft ihrer Hausbank (Erfüllungsbürgschaft). Oder der Kunde behält selbst so viel Geld zurück. Für die Mehrkosten reichen diese Summen dann jedoch meist nur teilweise aus. Besser ist es, mit dem Bauunternehmen einen Betrag von mindestens zehn Prozent der Gesamtkosten in Form einer Vertragserfüllungsbürgschaft oder eines entsprechenden Sicherheitseinbehalts zu vereinbaren. Wirtschaftlich gesunde Firmen sollten mit einer solchen Regelung keine Probleme haben. Bei einer Insolvenz muss die Bank dann in dieser Höhe für die Fertigstellung der Immobilie zahlen.

Doch selbst wenn das Haus errichtet ist, kann der Konkurs der Baufirma für den Häuslebauer noch Folgen haben. Stellt er nämlich nachträglich Mängel fest, bleibt er eventuell auf den Kosten zur Beseitigung sitzen. Insofern ist ein Absicherung auch für die Zeit nach dem Bau sinnvoll – und zwar entweder in Form einer Gewährleistungsbürgschaft oder eines entsprechenden Sicherheitseinbehalts. 

 
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