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Wie kann ein Hypothekendarlehen mit Disagio vorzeitig gekündigt werden?


Ein Hypothekendarlehen mit Disagio zu kündigen kann teuer werden. Wer meinte, dass das Disagio anteilig an den Kreditnehmer ausbezahlt wird, irrt sich. Viele Kreditnehmer hofften auf den Bundesgerichtshof, vergebens wie sich herausstellte. Die Entscheidung im Jahr 1995, die sich mit der Kündigung eines Hypothekendarlehens beschäftigte, welches zur Baufinanzierung abschlossen und mit einem Disagio versehen war, fiel alles andere als verbraucherfreundlich aus. In diesem Urteil stellte der Bundesgerichtshof fest, dass der Kreditgeber an den Kreditnehmer das Disagio nicht in voller Höhe zurückzahlen muss. Eine Ausnahme räumte das Gericht in seinem Urteil an: Wurde in dem Kreditvertrag vereinbart, dass das Disagio bei einer vorzeitigen Kündigung von dem Hypothekendarlehen an den Kreditnehmer zu zahlen ist, dann hat der Kunde einen anteiligen Anspruch darauf. Aber das Urteil hat eine interessante Kehrseite für den ehemaligen Kreditnehmer: Der Kreditgeber darf sich nicht an dem Kunden bereichern, wenn es zu einer vorzeitigen Auflösung des Vertrages kommt. Was bedeutet dieses Urteil für den Kreditnehmer: Grundsätzlich darf bei einem Verkauf der Immobilie das Hypothekendarlehen gekündigt werden, mit dem diese finanziert wurde. Verlangt der Kreditgeber eine Vorfälligkeitsentschädigung muss das Disagio gegen gerechnet werden. Wer das Recht hat, den Darlehensvertrag zu kündigen, weil es im Vertrag so fixiert ist oder weil die Immobilie einen Käufer gefunden hat, hat einen Anspruch auf das anteilige Disagio. 1989 bereits kam der Bundesgerichtshof zu dem Urteil, dass entsprechende Klauseln in einem Kreditvertrag, die besagen, dass eine anteilige Erstattung des Disagios ausgeschlossen ist, nichtig sind. Auch haben die Gerichte in Urteilen eindeutige geregelt, wie das Disagio anteilig berechnet werden muss. Die Kreditinstitute müssen dazu die so genannte Methode zur Zinssummenermittlung anwenden. Leider ist diese Berechnungsmethode für den Kreditnehmer die deutlichst ungünstigste. Dabei kann der Kreditgeber anrechnen, dass für ein Darlehen das mit einer Annuität ausgestattet war, aufgrund der Tilgung der Zins anteilig in der monatlichen Rate stetig zurückging. Das Recht für die Erstattung des Disagios gilt auch für Kredite, die mit variablen Zinsen versehen sind.

 
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